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FAQs zum Studiengang BA Nordamerikastudien
Frage 1: Wie ist das Studium aufgebaut? Bestehen Eingangsvoraussetzungen für die Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen bzw. Modulen?
Das Studium gliedert sich in drei Teile: Grundlagen, Aufbau, Vertiefung. Es gibt jedoch keinerlei Eingangsvoraussetzungen in dem Sinn, dass etwa die Teilnahme an einem Vertiefungsmodul das erfolgreiche Absolvieren eines Aufbaumoduls zur Voraussetzung hat. Im Extremfall könnte man die Vertiefung zuerst, die Grundlagen zuletzt studieren – davon wird ausdrücklich abgeraten. Das Fehlen der Eingangsvoraussetzungen soll den Studierenden mehr Flexibilität ermöglichen: in der Zusammenstellung ihrer Stundenpläne, beim Verfolgen ganz eigener Interessen (vielleicht ist die in einem Vertiefungsmodul diskutierte Thematik so interessant, dass man/frau daran teilnehmen möchte, ohne dass das entsprechende Aufbaumodul des Fachs schon vollständig absolviert wurde) usw.
Frage 2: Wie wähle ich die Schwerpunktfächer aus?
Die Grundlagenmodule UNA-A und UNA-B sorgen dafür, dass jede/r Studierende alle Fächer kennen lernt – und sich dabei interdisziplinären Fragestellungen nähert. Die Wahl der Schwerpunktfächer sollte nach Interessen und Fähigkeiten erfolgen. Lernt man/frau in den Grundlagen alle Fächer kennen, müssen mit der Teilnahme an den Aufbaumodulen dann drei Schwerpunktfächer aus dem Gesamtangebot von sechs Fächern gewählt werden. Nochmals: Diese Wahl bzw. die Kombination der Schwerpunktfächer ist völlig frei – es gibt keinerlei Junktim etwa in der Art, dass während der Teilnahme am Grundlagenmodul UNA-A ein Aufbaukurs oder ein Aufbauseminar der bei UNA-A vertretenen Fächer (und damit das entsprechende Schwerpunktfach) zu wählen ist. Man kann im Wintersemester UNA-A (Literatur, Kultur, Geschichte) besuchen und zwei Aufbaukurse, einen in Kultur und einen in Soziologie belegen. Oder man kann im Sommer UNA-B (Wirtschaft, Politik, Soziologie) belegen und seine Aufbaumodule durch Aufbauseminare in den Schwerpunktfächern Geschichte und Wirtschaft vervollständigen.
In der Vertiefungsphase werden die in der Aufbauphase gewählten drei Schwerpunktfächer um eines auf zwei reduziert. Eines dieser beiden wird dann zum »ersten Schwerpunktfach« - das ergibt sich daraus, dass die/der Studierende sich entscheidet, in diesem Fach ihre/seine Abschlussarbeit zu schreiben und die dazu vorbereitenden Kolloquien belegt.
Frage 3: Wenn die Studiermöglichkeiten flexibel sind, kann ich mich darauf verlassen, dass die Lehrveranstaltungen und Module im Fortgang meines Studiums auch regelmäßig angeboten werden, damit ich mein Studium längerfristig planen kann?
Das Fehlen von Eingangsvoraussetzungen für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen bzw. Modulen macht das Studium für die Studierenden flexibler – sie sind nicht an eine ganz bestimmte Abfolge gebunden. Dabei sind allerdings einige Einschränkungen zu beachten: Bestimmte Veranstaltungen werden in einem festen zeitlichen Rhythmus angeboten: die Grundlagenmodule und die Aufbaumodule. Das Grundlagenmodul UNA-A (Geschichte, Literatur, Kultur) wird immer im Wintersemester, UNA-B (Soziologie, Politik, Wirtschaft) wird immer im Sommersemester angeboten. Aufbaumodule bestehen aus Aufbaukurs und Aufbauseminar. Aufbaukurse werden immer im Winter, Aufbauseminare werden immer im Sommer angeboten. Sollten ausreichende Lehrkapazitäten vorhanden sein, kann es vorkommen, dass UNA-B auch im Winter oder UNA-A auch im Sommer angeboten werden. Genauso können Aufbaukurse im Sommer und Aufbausseminare im Winter angeboten werden – immer handelt es sich dann um zusätzliche, vom Grundrhythmus abweichende Veranstaltungen, die den Studierenden weitere Flexibilität verschaffen sollen, deren Angebot aber nicht zuverlässig erwartet werden kann – es ist davon abhängig, ob Lehrpersonal dafür zur Verfügung steht.
Frage 4: Wie komme ich zum Auslandsstudium nach Nordamerika?
Gegenwärtig erstellt die Freie Universität eine Liste der nordamerikanischen Universitäten, die Studienplätze im BA Nordamerikastudien zur Verfügung stellen – dieses Studium in Nordamerika ist von den dort üblichen (hohen) Studiengebühren befreit. Damit die Studierenden im fünften Semester nach Nordamerika gehen können, wird während des zweiten Studienjahrs ein Auswahlverfahren des Studienortes durchgeführt (über das Verfahren wird noch genauer informiert). Es wird voraussichtlich ein Stipendienprogramm für dieses Studium geben, d.h. dass etwa ein Drittel (ca. 20) Studienplätze in Nordamerika zusätzlich zur Studiengebührenbefreiung noch ein Stipendium erhalten können. Hierfür wird es einen institutsinternen Wettbewerb geben. Da der Ausgang dieses Wettbewerbs jedoch ungewiss ist, müssen alle Studierenden weitere Vorbereitungen für den Studienaufenthalt in Nordamerika treffen, etwa einen Antrag auf Auslands-BaföG stellen oder einen Antrag auf eine Reisestipendium stellen (das die Flugkosten abdeckt, z.B. bei DAAD, Fulbright, Marshall Fund o.ä.).
Grundsätzlich wird eine Verlängerung des Studienaufenthalts auf ein ganzes akademisches Jahr empfohlen (endet spätestens Mitte Mai). Die Vertiefungsmodule des Sommersemesters werden teilweise zeitlich geblockt, damit die Studierenden nach der Rückkehr aus Nordamerika eine weiteres (faktisch: siebtes) Fachsemester (innerhalb von drei Studienjahren) haben, um alle notwendigen Leistungsnachweise zu erwerben, um das Studium in der Regelstudienzeit abzuschließen.
Alternativ zum Studienaufenthalt in Nordamerika stehen Studienplätze in Europa über das ERASMUS-Programm zur Verfügung. Die ERASMUS- Partner-Universitäten sind jeweils bei den Abteilungen des Kennedy-Instituts aufgeführt. Bei der Entscheidung sollte sorgfältig beachtet werden, dass das Angebot der Partner-Universität dem eigenen Studienprogramm entspricht. Die Auswahl der Bewerber und die Festsetzung der Auswahltermine erfolgt in den Abteilungen. Es wird empfohlen, diese Informationen frühzeitig zur Kenntnis zu nehmen.
Frage 5: Wie werden die Studienleistungen in Nordamerika für das Curriculum des BA Nordamerikastudien anerkannt?
Normalerweise müssen beim Studium in Nordamerika Studienleistungen erbracht werden, die den Vertiefungsmodulen in den beiden gewählten Schwerpunktfächern äquivalent sind. Damit alle Studienleistungen formal problemlos anrechenbar sind, sieht die Studien- und Prüfungsordnung Teilmodulprüfungen vor – jede Lehrveranstaltung ist dann mit einer (Teilmodul-) Prüfung abgeschlossen, thematisch unterschiedlichste Teilmodule können damit zum gesamten (Vertiefungs-) Modul eines Schwerpunktfachs kombiniert werden. Sinnvoll ist es, schon relativ früh vor der Abreise nach Nordamerika das dortige Studienangebot zu prüfen und mit der Mentorin/dem Mentor das Studienangebot dort zu besprechen bzw. sich entsprechend beraten zu lassen. Perspektivisch sinnvoll ist es, in diese Beratung auch die ersten Ideen für eine Abschlussarbeit zu integrieren. Die Credit Points, die in Nordamerika erworben werden, werden dann nach der Rückkehr in einem formalen Verfahren angerechnet und auf dem Studienkonto »gutgeschrieben«.
Frage 6: An wen wende ich mich für weitere Beratung bei der Planung und Realisierung meines Studiums?
Hierzu berät Sie gern die Studentische Studienberatung. Bei speziellen Fragen zum Studienablauf können Sie sich ebenfalls an den BA-Beauftragter des JFKI, Prof. Dr. Harald Wenzel, wenden. Mit Beginn des Studiums wird jeder/jedem Studierenden eine Mentorin/ein Mentor zugewiesen – die Mentoren übernehmen natürlich auch Beratungsaufgaben hinsichtlich der Planung des Studiums.
Frage 7: Welche Aufgabe hat meine Mentorin/mein Mentor?
Die Mentoren beraten die Studierenden im gesamten Studienverlauf. Ihnen ist besonders wichtig, dass die Studierenden ihr Studium tatsächlich innerhalb der Regelstudienzeit bewältigen. Alles, was die Studierenden hindert, ihr Studium innerhalb dieser Frist abzuschließen, ist ein Problem, das mit Mentorin/Mentor zur Lösungssuche besprochen werden kann.
Das Budget des JFKI hängt in starkem Maße davon ab, welcher Anteil seiner Studierender das Curriculum innerhalb der Regelstudienzeit absolviert. Wenn wir hier – im berlinweiten Vergleich – überdurchschnittliche Werte erzielen, können wir auch mehr Geld in die Lehre und in Betreuung (Tutoren usw.) stecken. Helfen Sie uns dabei! Das Mentoring im Rahmen des BA Nordamerikastudien soll helfen, die Probleme der Studierenden mit dem Studium so gut und so schnell wie möglich zu lösen.
Nur am Anfang des Studiums werden Sie einem Mentor zugewiesen. Mit der Wahl ihrer Schwerpunktfächer können Sie die Mentorin/den Mentor wechseln. Es ist sinnvoll, gegen Ende des Studiums eine Mentorin/einen Mentor zu haben, die/der aus dem ersten Schwerpunktfach kommt.
Frage 8: Wie melde ich mich für Veranstaltungen an?
Alle Anmeldungen zu Modulen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Bachelorstudiengang Nordamerikastudien müssen UNBEDINGT online im Campus Management erfolgen. Hierzu haben alle Erstsemester vom Zulassungsbüro Zugangsdaten erhalten. Studierende, die KEINE Zugangsdaten zum Campus Management erhalten haben, können diese unter Vorlage ihres Studienausweises im PC-Pool in der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, Bereich JK 27) erhalten.
