Sonderregelungen für Studierende

Merkblatt für Studierende mit Kind/ern

Der Institutsrat des JFKI hat am 22.10.2008 folgende Regelungen für studierende Erziehende beschlossen:

 

  1. Studierende mit Kind/ern können doppelt so oft in Lehrveranstaltungen fehlen wie es die Studienordnung für Studierende generell vorsieht, d.h. sie haben das Recht, vier Veranstaltungssitzungen im Sommersemester und sechs Veranstaltungssitzungen im Wintersemester zu versäumen, ohne Gründe für das Fehlen nachzuweisen. Fehlen sie häufiger, so soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, den fehlenden Stoff der Sitzungen nachzuarbeiten (in individueller Abstimmung mit den Dozent/inn/en), sofern sie Gründe für das Fehlen nachweisen können (z.B. Erklärung einer/s behandelnden Kinder- ärztin/-arztes, dass das Kind/die Kinder längere Zeit erkrankt ist/sind).

  2. Studierende mit Kind/ern können Studienleistungen in die vorlesungsfreie Zeit verlagern. Dies geschieht in individueller Absprache mit den Dozent/inn/en. Ebenso soll es für sie möglich sein, die Art und Zusammensetzung der Studienleistungen mit den Dozent/inn/en individuell zu vereinbaren, um den Bedürfnissen von erziehenden Studierenden besser gerecht zu werden.

  3. Um diese Regelungen in Anspruch nehmen zu können, bedarf es lediglich des Nachweises der Geburtsurkunde/n des Kindes/der Kinder. Weitere Unterlagen oder Begründungen sind nicht notwendig. Die Informationen und Absprachen werden von den Dozent/inn/en vertraulich behandelt.

Merkblatt für Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen

Der Institutsrat des JFKI hat am 04.02.2009 folgende Regelungen für Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen beschlossen:

  1. Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen können doppelt so oft in Lehrveranstaltungen fehlen wie es die Studienordnung für Studierende generell vorsieht, d.h. sie haben das Recht, vier Veranstaltungssitzungen im Sommersemester und sechs Veranstaltungssitzungen im Wintersemester zu versäumen, ohne Gründe für das Fehlen nachzuweisen. Fehlen sie häufiger, so soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, den fehlenden Stoff der Sitzungen nachzuarbeiten (in individueller Abstimmung mit den Dozent/inn/en).

  2. Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen können Studienleistungen in die vorlesungsfreie Zeit verlagern. Dies geschieht in individueller Absprache mit den Dozent/inn/en. Ebenso soll es für sie möglich sein, die Art und Zusammensetzung der Studienleistungen mit den Dozent/inn/en individuell zu vereinbaren, um den Bedürfnissen von erziehenden Studierenden besser gerecht zu werden.

  3. Um diese Regelungen in Anspruch nehmen zu können, bedarf es lediglich des Nachweises eines ärztlichen Attests über die Pflegebedürftigkeit der/des Angehörigen. Weitere Unterlagen oder Begründungen sind nicht notwendig. Die Informationen und Absprachen werden von den Dozent/inn/en vertraulich behandelt.

Letzte Aktualisierung: 23.08.2013