Navigation/Menü: Links auf weitere Seiten dieser Website und Banner
Studentisches Seminar: Selbst organisiertes Lernen
Wie so einige studentische Initiativen am JFKI entstand auch die Idee für ein Studentisches Seminar im Streiksemester 2003/04. Im Sommersemester bot eine Gruppe der FSI Students' Board bereits zum fünften Mal ein selbst organisiertes Seminar an. Dieses Wintersemester findet kein Seminar statt.
Konzept und Grundgedanke
Von Anfang an war der Grundgedanke, Themen aufzugreifen, die aus Sicht der Organisatoren im regulären Lehrplan fehlen oder einfach im Uni-Alltag zu kurz kommen. Die Aktiven wünschten sich außerdem ein Format, dass offen für alle ist und in einem gemeinsamen Prozess entsteht.
Themen des Studentischen Seminars
Die konkreten Themen des Seminars variieren von Semester zu Semester. Die erste Runde bestand aus einer Mischung von praxisbezogener Einführung ins Studium und theoretischen Themen wie Protestbewegungen, Subkulturen, alternative Medien, Lateinamerika und Außen- und Sicherheitspolitik nach 9/11 (War on Terror, PATRIOT Act etc.). Unter dem Motto
"USA (Un-)Covered" rückten diese Themen - besonders die Beziehung der USA zu Lateinamerika (u.a. Mexiko - Zapatistas, Kuba, Nicaragua, die Bedeutung von NAFTA, IWF etc.) - in den darauffolgenden Seminaren in den Mittelpunkt.
Im Wintersemester 2005/06 wollte die Seminar-Gruppe sich ein ganzes Semester intensiv mit einem einzigen Thema auseinandersetzen. Leitfrage war: Wie gelingt es innerhalb der USA, eine breite öffentliche Akzeptanz für die gegenwärtige Innen- und Außenpolitik herzustellen? Ein wichtiger Faktor dabei ist die Bedeutung der amerikanischen Massenmedien. Aus diesem Grund beschäftigte sich das Seminar mit dem Buch "Manufacturing Consent" von Noam Chomsky und Edward Herman und dem darin entwickelten Propaganda Modell, das sich genau der Problematik der Corporate Media widmet, und bot ein Lektüreseminar dazu an.
Thema des letzten Seminars: "The Real Life"
Vergangenes Sommersemester bot die Seminar-Gruppe das Exkursionsseminar "The Real Life" an. Jede Woche besuchte
das Seminar eine andere Organisation in Berlin, um vor Ort zu verschiedenen Themen Fragen zu stellen, an Diskussionsrunden teilzunehmen und/oder den Arbeitsalltag kennen zu lernen. Es standen Besuche beim German Marshall Fund, dem Auswärtigem Amt, der Amerikanischen und der Kanadischen Botschaft oder im Deutschland-Büro von Human Rights Watch auf dem Programm.
