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Nachruf Dr. Karl Lenz, Prof. em.

News vom 26.04.2022

Das Kennedy-Institut für Nordamerikastudien beklagt den Tod eines langjährigen Kollegen aus der Gründungszeit des Instituts in den 1960er Jahren. Der 1928 geborene Prof. Dr. Karl Lenz promovierte 1956 in Geologie an der Philipps-Universität zu Marburg und wurde 1965 Professor an der Technischen Hochschule Hannover. Im Herbst 1966 wurde er an die Freie Universität Berlin berufen und leitete bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1996 dreißig Jahre lang die Abteilung für nordamerikanische Geografie am Kennedy-Institut (die nach seiner Emeritierung aufgelöst wurde). In dieser Zeit war er u.a. auch Vorsitzender des Institutsrats, engagierte sich in der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien, war an der Gründung der Gesellschaft für Kanadastudien beteiligt und Mitglied ihres Vorstands. Er galt als zurückhaltender, freundlicher und stets kooperationsbereiter Kollege, dessen lebhafte Erzählungen von Forschungsfahrten durchs wilde Alaska und unerwarteten Begegnungen mit Grizzlybären vor allem seinen jüngeren Kollegen im Gedächtnis blieben.

Heinz Ickstadt

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