John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien


Springe direkt zu: Inhalt


Service-Navigation


Hauptnavigation/Hauptmenü: Links auf direkt erreichbare, übergeordnete Webseiten


Grafischer Identitätsbereich:

abteilung_literatur

Weitere Service-Funktionen

Suche auf der Website http://www.jfki.fu-berlin.de


Navigation/Menü: Links auf weitere Seiten dieser Website und Banner

Graduate School of North American Studies John-F.-Kennedy-Institut Alumni Association e. V.

Navigationspfad:

Home » Abteilungen » Literatur



Literatur

Sekretariat

 

Roswitha Seidel

Lansstraße 7-9 — Raum 219
14195 Berlin

Tel.: 030 838-54015
Fax: 030 838-52641

E-Mail: jfklit@zedat.fu-berlin.de

 

Das Sekretariat ist montags bis donnerstags 14:00-16:00 Uhr besetzt


Sprechzeiten:

Frau Prof. Haselstein: Di., 14-16h

Herr Jun.-Prof. Sedlmeier:  Di 10-12h (auch Anerkennung von Studienleistungen)

Frau Dr. Sophia Frese (Vertretung der vakanten Juniorprofessur): n.V.

Prof. Ickstadt: n.V.

 


Ernennung

Prof. Dr. Ulla Haselstein wurde vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab dem 1. Juli 2012 zum Mitglied des Senatsausschusses für die Sonderforschungsbereiche und damit zugleich zum wissenschaftlichen Mitglied des Bewilligungsausschusses für die Sonderforschungsbereiche gewählt.

 


Mosse Lecture

Prof. Dr. Ulla Haselstein hielt am Donnerstag, 21.06.2012, 19 Uhr im Rahmen der Mosse Lectures an der Humboldt Universität zu Berlin den Vortrag: "Gertrude Stein und das amerikanische Gesetz der Serie"

mosse

Vortrag: "Gertrude Stein und das amerikanische Gesetz der Serie"

Gertrude Stein ist als Sammlerin moderner Kunst und scharfzüngige Salondame bekannt, nicht aber als Schriftstellerin: wegen der Serialität ihrer literarischen Arbeiten gelten diese bis heute als unlesbar. Stein selbst hielt ihre Texte für 'perfectly natural'; sie machte den Satz »Rose is a rose is a rose is a rose« zu ihrem Markenzeichen und verwies zur Erklärung ihrer Texte auf den Film, die industrielle Serienfertigung und die amerikanische Kultur. Der Vortrag wird diesen Verweisen nachgehen und zeigen, dass die Autorin mit der Serialität unterschiedliche Darstellungsabsichten verfolgt, die in Steins Begriff der Moderne konvergieren.


_____________________________________________________________________________________________

Abteilung Literatur

Seit der Gründung der USA gilt Literatur als ein wichtiges Medium der Selbstverständigung über die Identität und die Zukunft der Nation. Literarische Texte ermöglichen daher erhellende Einblicke in kulturelle, politische und intellektuelle Debatten innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Zugleich aber sind sie als kulturelle Praktiken gesellschaftlichen Normen und Ausdrucksformen nur bedingt unterworfen und daher frei, mit neuen Formen des Sprechens/Schreibens/Denkens zu experimentieren. Texte registrieren – häufig früher als politische Diskurse – soziale und kulturelle Umbrüche, z.B. indem sie Szenarien einer vergessenen Geschichte kultureller Minderheiten entwickeln, gesellschaftliche Widersprüche aus dem Blickwinkel bestimmter kultureller Milieus beleuchten oder Strategien individueller Selbstbehauptung aufzeigen. Dabei ist die Art und Weise, wie das geschieht – ob etwa ein allwissender Erzähler oder ein Ich-Erzähler zum Einsatz kommt, ob ein Gedicht sich auf die Darstellung von Dingen oder subjektiven Stimmungen  konzentriert – von entscheidender Wichtigkeit, um die kulturellen Bedeutung eines Textes zu erschließen.

Literarische Texte machen exemplarisch deutlich, dass alle Diskurse miteinander vermittelt sind und sich in einem gesellschaftlichen Normgefüge positionieren. Die „Vielschichtigkeit“ literarischer Texte lässt sich dahingehend fassen, dass an ihnen die unausgesprochenen kulturellen Voraussetzungen zeitgenössischer Denkhorizonte und die unabgeschlossenen Sinngebungsprozesse der Gegenwart beobachtet werden können.

Vor diesem Hintergrund befasst sich die Abteilung mit der Geschichte und Theorie der US-amerikanischen Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart und bietet Einblicke in die Entwicklung dieser literarischen Tradition im weiteren nordamerikanischen, transatlantischen und globalen Zusammenhang. Sie untersucht Strategien literarischer Texte im Kontext sozialer und historischer Fragen sowie in ihrer Wechselwirkung mit anderen Medien und Darstellungsformen wie den bildenden Künsten, Theater und Film.

Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten in den folgenden Feldern: Journalismus, Kulturmanagement, Kunst- und Medieneinrichtungen, Öffentlichkeitsarbeit, Hochschulwesen, Sprach- und Wissenstransfer, Verlagswesen, internationale Austauschprogramme, Stiftungen und politische Organisationen.

 


Zum Seitenanfang



 

© 2008  John-F.-Kennedy-Institut |  Feedback  |
Stand: 19.04.2013

Diese Grafiken werden nur in der Druckvorschau verwendet: