Feierliche Begrüßung der BA/MA-Studierenden

Seine Exzellenz Paul Dubois, Botschafter von Kanada, war nur einer der hochrangigen Redner, die am 7. November 2006 die neuen BA- und MA-Studierenden begrüßten. Auch der Präsident der Freien Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen, und die Gesandte Botschaftsrätin der USA, Anne Chermak, wünschten den Studierenden alles Gute für ihr Studium am JFKI. Gleichzeitig beglückwünschten sie das Institut zur Auszeichnung im Rahmen der Exzellenzinitiative. Mit der feierlichen Veranstaltungwurde der dreijährige Bachelor-Studiengang eröffnet und der erste Jahrgang, die Class of 2009, offiziell begrüßt. Auch dieneuen Master-Studierenden wurden willkommen geheißen. Diese Class of 2008 ist bereits der zweite Jahrgang des erfolgreich im Herbst 2005 eingeführten Master-Studienganges.

 

Herzlich Willkommen am JFKI

Begrüßung der BA- und MA-Studierenden

Um auf die erfolgreiche Einführung des “Bachelor Nordamerikastudien“ zum Wintersemester 2006/2007 anzustoßen und die neuen Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge zu begrüßen, fand am 7. November eine feierliche Eröffnung mit hochrangigen Vertretern der USA und Kanadas statt.

Begrüßt wurden die Class of 2009 (Bachelor) und die Class of 2008 (Master) zunächst durch den Präsidenten der Freien Universität, Prof. Dr. Dieter Lenzen. In seiner Eröffnungsrede würdigte er das Institut als hervorragende Ausbildungsstätte, die sich insbesondere durch exzellente Lehre und Forschung ausweise. Nichtzuletzt die Zusammenarbeit über die Disziplinen hinweg und die ausgezeichnete Infrastruktur wie die international renommierte Forschungsbibliothek hätten zu der positiven Bewilligung des Graduiertenschulantrages beim bundesweiten Exzellenzwettbewerb geführt. Die Studierenden hätten eine gute Wahl getroffen, an diesem Institut ein Studium aufzunehmen. Schließlich erlaube das Auslandsemester, welches fest in den Studienverlauf verankert wurde, internationale Kontakte zu knüpfen und sich in einer globalisierten Welt zurechtzufinden.

Als Vertreter Kanadas sprach dann Paul Dubois, Botschafter in Berlin, zu den Studierenden. Er lobte das nordamerikanische Profil des Instituts, in dem neben den USA auch Kanada als Forschungsgegenstand seinen Platz habe. Dann legte er dar, wie wichtig die Beziehungen zwischen Kanada und Europa heute seien. Vor allem in Diskussionen mit seinem großen Nachbarn,den USA, brauche Kanada Europa, mit dem es viele kulturelle Eigenschaften teile. Mit Deutschland habe man erst in diesem Jahr ein neues Abkommen unterzeichnet, welches es jungen Deutschen erlaube, in Kanada unbürokratisch bis zu einem Jahr zu arbeiten, auch während eines Auslandsstudiums. Auch in wissenschaftlicher Hinsicht legte der Botschafter den Studierenden Kanada nahe. Der Vergleich der beiden Nachbarn auf dem nordamerikanischen Kontinent lohne sich. Denn trotzvieler Gemeinsamkeiten bestehen zwischen den beiden Ländern auch fundamentale Unterschiede, beispielsweise bei der Einwanderungspolitik, die in Kanada nicht der Idee des amerikanischen Schmelztiegels folge, sondern einer offiziellen Multikulturalismuspolitik unterliege.

Für die US-amerikanische Botschaft ergriff als nächste die Gesandte Botschaftsrätin Anne Chermak das Wort. Zuerst gratulierte sie dem Institut zum Erfolg bei der Exzellenzinitiative, bevor sie auf die historische Bedeutung der Freien Universität Berlin und der Stadt Berlin einging. Sie erinnerte an die Reden der US-Präsidenten Kennedy und Reagan in Berlin und erzählte von einemBrief Jackie Kennedys an Willi Brandt, den sie nach der Ermordung ihres Mannes nach Deutschland schickte. Darin hatte Jackie geschrieben, dass es sonderbar sei, dass die wohl berühmtesten Worte ihres Mannes, “Ich bin ein Berliner“, nicht in seiner Muttersprache gesprochen worden seien. Dieser besonderen Bedeutung der Stadt Berlin sollten sich auch die Studierenden klar werden. Die Gesandte Botschaftsrätin schloss ihre Rede mit der Aufforderung: “Aim high! Pursue your dreams! Remember where you are! I wish you the best of luck!“

Zum Schluss hielten noch Prof. Dr. Ulla Haselstein und Prof. Dr. Harald Wenzel kurze Ansprachen und begrüßten im Namen des Instituts die neuen Studierenden. In ihrer Funktion als Sprecherin der Graduiertenschule dankte Professor Haselstein allen Beteiligten, die bei der erfolgreichen Antragsstellung mitgewirkt haben sowie dem Präsidium für seine wertvolle Unterstützung. Der Erfolg zeige, dass das Institut eine erstklassige akademische Institution sei und somit die Vision ihres Gründers Ernst Fraenkel, dessen Vita gerade die enge Verbindung zwischen den USA und Deutschland widerspiegelte, erfülle.

Der Institutsratsvorsitzende Professor Wenzel mahnte die Studierenden, sich von Beginn an voll dem Studium zu widmen und all seinen Herausforderungen zu stellen, damit im Jahre 2008 bzw. 2009 alle ihren Abschluss in den Händen halten können.

(Jane Preuß und Petra Dolata-Kreutzkamp)